Schulter-Kopf-Schulter-Formation

Die Schulter-Kopf-Schulter-Formation (SKS) ist wohl eine der bekanntesten Chart-Formationen. Dabei handelt es sich entweder um eine Topp-Umkehrformation oder um eine Boden-Umkehrformation (inverse SKS). Wie bei vielen anderen Mustern auch, wird die inverse SKS am Ende eines Abwärtstrends spiegelbildlich zu der normalen SKS am Ende eines Aufwärtstrends genutzt.

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Wenn ein alter Hochpunkt (linke Schulter) getoppt wird und dadurch ein neuer höherer entsteht, hat sich der Kopf der Formation ausgebildet. Im Idealfall ist hier bereits durch ein geringeres Volumen zu erkennen, dass die Aufwärtstrenddynamik abnimmt. Die anschließenden Kursrücksetzer kommen auf dem Niveau des Zwischentiefs der linken Schulter zum Halten. Von diesem Punkt aus startet der Markt einen letzten Angriff auf eine Trendfortsetzung durch ein neues Hochs. Der Impuls ist allerdings zu schwach und es zeichnet sich ein Zwischenhoch ab, dass niedriger als unser hier beschriebener “Kopf” ist. Zusammen mit erneut schwächerem Umsatz zum vorherigen Hoch ist nun eine potentielle rechte Schulter kurz vor der Vollendung.

Zum jetzigen Zeitpunkt lassen sich die beiden “Schultertiefs” durch eine Trendgerade zu einer sogenannten “Nackenlinie” verbinden. Sobald eine Handelssitzung unter dieser schließt ist die rechte Schulter und damit das gesamte SKS-Muster abgeschlossen. Anleger richten sich nun auf weiter fallende Notierungen ein.

Zur Kurszielbestimmung wird die Entfernung vom Topp (Kopf) bis zur Nackenlinie gemessen und an das Ausbruchsniveau angelegt.

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