Palladium: Sicherer als Gold und Silber?

Hallo liebe Investoren,

niedrige Zinsen, politische Unruhen in Europa sowie erste Anzeichen einer möglichen Überhitzung an den amerikanischen Aktienmärkten prägten zuletzt unseren Börsenalltag. Auch die als jahrelang geltenden sicheren Anlagehäfen Gold und Silber kommen immer weiter unter die Räder. Während Gold die Tage erneut den Rückwärtsgang einschaltete und aktuell mit der 200-Tage-Linie kämpft, sieht es bei Silber nicht viel besser aus. Kurzum: Wo ist unser Geld derzeit eigentlich noch sicher und ermöglicht uns gleichzeitig stabile Renditen?

Bei einem Blick in den Rohstoffsektor wurden wir fündig: Palladium. Ein Metall das eigentlich aus der zweiten Reihe kommt. Und dennoch stellt es Gold und Silber in den Schatten. Neben Russland ist Südafrika der wichtigste Palladium-Produzent. Aufgrund der diesjährigen Streiks in den südafrikanischen Minen wird die Palladium-Produktion laut Schätzungen der Deutschen Bank alleine dort um voraussichtlich bis zu 37% einbrechen. Dauerhafte Produktionskürzungen sind derzeit nicht ausgeschlossen. Dabei ist Palladium gerade bei in der boomenden Automobilbranche unverzichtbar geworden. Dieses Edelmetall ist wichtig für die Katalysatoren-Herstellung. Außerdem findet es in der medizinischen Industrie, Nanotechnologie sowie in der Schmuckindustrie seine Verwendung.

Schauen wir uns nun den Chart an und leiten daran ab, wie die weiteren Aussichten für da Edelmetall sind.

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Das Tempo mit dem Palladium seit Anfang des Jahres angestiegen ist, ist atemberaubend! Seit Anfang Februar verläuft der Kurs in einem breiten Aufwärtstrendkanal. Von rund 700 US-Dollar je Feinunze kletterten die Notierungen innerhalb von nur sechs Monaten auf teils über 900 US-Dollar und liegt damit satte 29% höher als noch im Februar. Auffällig dabei ist, dass die Notierungen bereits vier Mal die Ober- und schon fünf Mal die Unterseite des Trendkanals getestet und bestätigt haben. Aus fundamentaler Sicht spricht derzeit alles für weiter steigende Kurse, doch aus technischer Sicht steht es derzeit nicht so gut um das Edelmetall. Denn innerhalb der vergangenen sechs Wochen wurde lediglich die Unterseite des Trendkanals drei Mal getestet, die Oberseite in dieser Zeit hingegen kein einziges Mal.

Darum sollte der Palladium-Kurs jetzt relativ zügig neue Hochs ausbilden und Richtung 940 US-Dollar laufen, um den Aufwärtstrend auch weiterhin intakt zu halten. Sollte dies nicht gelingen, gilt ein möglicher Trendwechsel in den kommenden Tagen als wahrscheinlicher. Anschließend dürften die Notierungen zunächst Richtung 840 US-Dollar fallen, bevor es später sogar bis an die 800-Dollar-Marke zurück laufen könnte. Hier verläuft auch die wichtige Unterstützung der 200-Tage-Linie, die an dieser Stelle eine zusätzliche Absicherung nach unten darstellen sollte.

Allzeit viel Erfolg mit Ihren Investments,

Ihr Chart-Factory-Team

 

 

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