Gold: Was macht unser “W”?

Hallo liebe Investoren,

viele Leser haben uns schon gefragt, wann denn endlich mal wieder etwas über Gold kommt. Die letzte Analyse liegt schließlich schon rund zwei Monate zurück. Und auch wenn das gelbe Edelmetall seither keine weiteren charttechnischen Impulse setzen konnte, wird es einen Großteil dieser Woche rund um das begehrte Metall gehen. Heute starten wir mit der Chart-Analyse zu Gold und in den kommenden Ausgaben überraschen wir Sie mit weiteren spannenden und interessanten Beiträgen zum Thema Gold & Co.

Gold

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Wie in den Gold-Chartanalysen zuvor steht ein Bodenbildungsmuster im Fokus der Betrachtung. Es geht natürlich um den Doppelboden bei 1.180 US-Dollar/Unze bzw. die W-Formation. Wundern Sie sich nicht, beide Bezeichnungen stehen für dasselbe. Damit dieses klassische Chart-Muster aktiviert wird, muss Gold zwingend das August-2013-Hoch bei 1.434 US/Dollar überbieten. Der letzte Anlauf an diese Marke stoppte  Ende März abrupt bereits kurz vor dem 1.400er-Kursniveau.

Kurzfristig gönnt sich das gelbe Edelmetall seit Anfang April eine “künstlerische” Verschnaufpause. Die Kurse pendeln an manchen Tagen zwar recht volatil hin und her, doch insgesamt ist Gold dabei in einer Spanne zwischen 1.270 und 1.330 US-Dollar/Unze gefangen. Bullen und Bären tendern also derzeit erst aus, in welche Richtung es die kommenden Wochen weitergehen soll.

Bricht der Goldkurs aus diesem Seitwärtstrendkanal (graues Rechteck) nach oben aus, dürfte als nächste Station erneut die 1.400 auf dem Prüfstand stehen. Darüber kommt es an der 1.434er-Marke zur Entscheidung, ob die W-Formation aktiviert wird und weiteres Aufwärtspotenzial bis in den 1.700-Dollar-Bereich freigesetzt werden kann. Dieses Kursziel ist als ein mittel- bis langfristiges anzusehen.

Schwächelt Gold allerdings weiter und schließt unterhalb des Trendkanals bei 1.270, dann ist mit einem erneuten Test des Doppelbodens (1.180 US-Dollar/Unze) zu rechnen. Solange dieser Boden standhält, geht von solch einer Bewegung aber charttechnisch betrachtet keine Gefahr aus. Erst darunter gehen wir davon aus, dass der seit 2011 laufende Abwärtstrend noch weiter Richtung Süden ausgebaut wird. Ein erneuter Aufwärtsdreh an dieser 1.180er-Marke würde aus dem Doppelboden einen noch aussagekräftigeren Dreifachboden machen.

Wir von Chart-Factory.info warten die weiteren Impulse am Goldmarkt ab und blicken zunächst nur auf den seitwärts gerichteten Trendkanal. Mit dem Ausbruch erwarten wir weiterführende Impulse für die kommenden Wochen.

Allzeit viel Erfolg mit Ihren Investments,

Ihr Chart-Factory-Team

 

P.S.: Die Gold-Videoanalyse zum heutigen Beitrag finden Sie HIER.

P.P.S: Speziell für unsere heute startende Goldwoche haben wir in unserem neuen Report-Archiv einen kleinen Report zu den bedeutendsten Edelmetallen online gestellt. Nutzen Sie für diesen Passwortgeschützten Bereich einfach das Passwort: knowhowforfree

 

Charts:

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