Dreieck

Die Charttechnik unterscheidet in drei verschiedene Dreiecksarten: das symmetrische, das aufsteigende und das absteigende Dreieck. Normalerweise handelt es sich bei diesem Muster um ein Trendfortsetzungsmuster, kann in seltenen Fällen allerdings auch als Umkehrformation auftreten. Um hier ein Wenig konkreter zu werden durchleuchten wir nun die Besonderheiten und Unterschiede der drei Dreiecke etwas genauer.

Symmetrisches Dreieck:

Das symmetrische Dreieck besteht aus zwei konvergierenden Trendgeraden. Jede davon benötigt wie bei den Trendgeraden auch, mindestens zwei Anlaufpunkte. Im Gegensatz zur auf- und absteigenden Variante verläuft die obere Gerade immer abwärts und die untere immer aufwärts.

symmetrischse dreieck ChartInformationsZentrum NEU

Diese Formation sollte sich nach zwei Dritteln bzw. maximal drei Vierteln in Trendrichtung aufgelöst haben, um nicht an Aussagekraft einzubüßen. Gemessen wird diese Wegstrecke immer von der sogenannten Basis (siehe Chart) bis in die Spitze des Dreiecks.

Innerhalb des Musters sollten die Umsätze von abnehmendem Volumen sein und beim Ausbruch von klar zunehmendem. Sobald die Kurse den Sprung aus dem Dreieck vollzogen haben (Wir warten immer auf eine Bestätigung auf Schlusskursbasis), dient die Distanz der Basis, angelegt an das Ausbruchsniveau, als Kursziel.

Aufsteigendes und absteigendes Dreieck:

Während der symmetrischen Variante eine vorherige Trendrichtung vorangegangen sein sollte, können aufsteigende und absteigende Dreiecke auch entgegen der vorherigen Trendrichtung auftauchen. Aber:

Ein entscheidender Unterschied ist, dass ein aufsteigendes Dreieck nur mit einem Ausbruch nach oben gültig wird und ein absteigendes nur mit einem verlassen der Formation nach unten.

aufsteigendesDreieck ChartInformationsZentrum NEU

aufsteigendesDreieckNachAbwärtsbewegung ChartInformationsZentrum NEU

Die aufsteigende Variante (wie in den Beispielcharts) besteht aus einer horizontalen Geraden auf der Oberseite und einer ansteigenden Trendgeraden auf der Unterseite. Durch die ansteigenden Tiefpunkte auf der Unterseite der Formation wird schnell klar, dass die Bären Stück für Stück an Power nachlassen und die Bullen das Heft in die Hand nehmen.

Die Notierungen sollten, genau wie beim symmetrischen Dreieck, die Formation nach zwei Dritteln bzw. maximal drei Vierteln verlassen haben. Sobald die Kurse die obere Gerade überwunden haben, erfolgt der Einstieg. Zur Kurszielbestimmung wird die breiteste Stelle des Dreiecks gemessen und an das Ausbruchsniveau angelegt.

In den Beispielcharts können Sie zwar nur aufsteigende Dreiecke sehen, absteigende funktionieren aber genauso, jedoch umgekehrt.